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Tag 3: Ski alpin – Leider keine Medaille im Super G


Am dritten Tag der Winter-Deaflympics, am 15. Dezember 2019, fand das Super G Rennen in Santa Caterina Valfurva statt. Einige Läufer*innen sahen für diese Disziplin gute Chancen. Der Trainer David Pelletier erwartete mindestens eine Medaille für Österreich, was dies aber leider nicht erfüllen konnte. Alle Skiläufer*innen haben wirklich gekämpft, aber das Glück war heute nicht auf unsere Seite.

Bei den Damen holte Melissa Köck nur Blech, also den undankbaren vierten Platz. Dahinter, den fünften Rang, belegte ihre Schwester Kristina Köck. Kristina wurde während ihres Laufes von einem Passanten auf der Rennstrecke behindert, sodass sie erneut starten musste. Für sie war es kräfteraubend, dass sie unfreiwillig zweimal fahren musste. Hut ab, dass sie doch den fünften Platz erreichte. Die weitere Österreicherin Beatrice Brunnbauer musste sich mit Platz sieben begnügen. Sie hat sich vor dem Beginn des Rennens überlegt, ob sie starten soll oder nicht, da sie krank war. Trotzdem startete sie und wurde durch fehlende körperliche Fitness Siebte, was sie bravourös meisterte.

Im Herrenbewerb haben die Österreicher keinen guten Tag erwischt. Christoph Lebelhuber war sehr gut unterwegs, in der oberen Hälfte war er der Beste, jedoch im unteren Teil hat er einen großen Fehler gemacht, trotzdem landete er auf dem sechsten Platz. Wenn er fehlerfrei gefahren wäre, wäre eine Medaille möglich gewesen. Michael Grill belegte den guten 17. Platz. Für Lukas Käfer war ca. 5 oder 6 Tore vor dem Ziel das Rennen zu Ende, denn er fuhr beim Tor vorbei.

Es war leider kein guter Tag für die Österreicher, und es gab erstmals keine Medaille. Kurz vor Ende des Super G`s musste der TD für Ski Christoph Blieweis Richtung Heimat fliegen, da er am nächsten Tag arbeiten muss.

 

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